Der „westfälische
Boogie-König“ Christian Bleiming zählt zur mittleren Generation der
Blues- & Boogie-Elite Deutschlands. Beeinflusst von dem
traditionellen Stil „Pinetop“ Smith’s, Meade „Lux“ Lewis’ und
anderer Altmeister entwickelte er seine unverwechselbare persönliche
Art, den Boogie-Woogie zu spielen. Sein tief empfundenes Gefühl für
die Welt des Blues-Pianos macht ihn zu einem gefragten Musiker.
Zusammen mit dem Trommler Peter Samland bildet Bleiming seit Jahren
ein perfekt harmonierendes Team. Sie kombinieren ihre langjährige
Bühnenerfahrung mit ungebrochener Spielfreude und schaffen so eine
unverwechselbare Atmosphäre. Das Repertoire der beiden Musiker aus
Münster bietet mitreißenden Boogie-Woogie und einfühlsamen Blues.
Der Amerikaner Paul
Stowe und der Engländer Trevor Morriss, die seit 1986 als
Musiker-Duo „Matching Ties“ europaweit auftreten zeigen, dass trotz
unterschiedlicher Mentalität ein ausgesprochen harmonisches
Miteinander möglich ist. Ihr Name steht für die Verbindung von zwei
Musikern gleicher Wellenlänge. Musikalisch bieten sie ein breites
Repertoire von irischem, englischem und amerikanischem Folk über
Bluegrass, Blues und Rock-Balladen.
Mit neuem Programm
und neuer Begleitung bringt die temperamentvolle Sängerin Mea von
Fauch ganz damenhaft bereits zum dritten Mal ein wenig Glamour,
Kabarett und Nachdenklichkeit auf ihre eigene Art nach
Schwanstetten. "Ladylike“ – dahinter darf man getrost ein
Fragezeichen vermuten..
Die Liedertexte von Kreisler, Brecht, Schöne und anderen
wortgewandten Größen werden umrahmt von Zeilen bekannter und
unbekannter Poeten.
Ohne Requisiten soll dem Zuhörer die Möglichkeit gegeben werden,
sein ureigenes Kino im Kopf zu besuchen und in den ernsten Dingen
des Lebens eine Spur von Leichtigkeit und Humor, gleichzeitig aber
in Alltäglichkeiten die Tiefe zu entdecken.
Die junge Preisträgerin Sandra Ruß begleitet einfühlsam am
Akkordeon.
Mit sprachlichem
Feingefühl und Sinn für eine ausgeklügelte Dramaturgie hat Claus von
Wagner eine eigenständige Form von Kabarett-Theater entwickelt.
Messerscharfe Politsatire und die sensible Ernsthaftigkeit einer gut
erzählten Geschichte begegnen sich auf Augenhöhe. Er steht damit für
die junge Generation im deutschen Kabarett, die die Politik abseits
ausgetretener Pfade als Thema wiederentdeckt hat.
„Im Feld“ basiert auf einer wahren Begebenheit. Es spielt in
Deutschland in einer Zeit, in der junge Menschen nichts anderes
hören als: „Sei mobil, flexibel und eigenverantwortlich.“ Klingt
gut. Ist aber auch eine prima Beschreibung für einen Obdachlosen ...
„Im Feld“ ist Feldforschung live, ein Abschied von der heilen Welt.
Ein Programm über Verantwortung, Politik, Sex, Stiftung Warentest,
Deutschland und den Gemütszustand eines Endzwanzigers in der
Postmoderne.
So
unterschiedlich wie die Musiker selbst sind auch die Stücke,
die auf den verschiedenen Instrumenten zum Klingen gebracht
werden. Vom Barock bis zur Moderne zeigen die Schüler, dass
miteinander musizieren nicht nur Freude bereitet, sondern
auch musikalisch und instrumental/vokal weiterbildet. Flöte,
Gitarre, Gesang und Klavier werden uns an diesem Abend auf
einem musikalischen Ausflug unter der Leitung von Ruth Bäz,
Martin Riegauf und Bert Lippert begleiten.
Tears & Drops
zelebrieren Blues – Chicago-Blues – kräftig, swingend, packend,
mitreißend und gefühlvoll.
Der Blues - das ist die Sprache der Seele. Der Blues – das ist das
Leben. Die fünf Musiker erzählen mit ihrer Musik Geschichten aus dem
Mensch-Sein, mit allen seinen Höhen und Tiefen und von der Hoffnung,
die der Blues vermittelt. Big "Blackhat" Helmer (p, org), Andy
Weidner (dr), Michael "Otis" Kusche (voc, g), Erwin Cerny (ts),
Bertram Höfler (b) musizieren schon seit 1989 zusammen und konnten
ihr Können und ihre Vielseitigkeit bei vielen Auftritten in ganz
Deutschland, in Europa und in Chicago unter Beweis stellen. Lebendig
interpretieren sie Cover-Versionen von B.B. King, Otis Rush, T-Bone
Walker und vielen anderen Bluesgrößen sowie eigene Songs.
Ein Blick über die
Grenze zu unseren französischen Nachbarn verspricht einen
abwechslungsreichen Abend. In wechselnden Besetzungen spielen Ruth
Bäz(Klavier, Querflöte), Pamela Schuh(Harfe) und Heidi
Wittmann(Querflöte) u.a. Werke von Debussy, Ibert und Gaubert. Ein
besonderer musikalischer Leckerbissen sind die Werke der
französischen Komponistin Mel Bonis.
Romantische
Träumereien, köstliche Situationskomik und ein Feuerwerk herrlicher
Melodien der UFA-Zeit – mit diesen Zutaten möchte das Ensemble Vier
Fünftel auch bei seiner dritten Produktion wieder die Zuschauer
begeistern. „Hokuspokus“ ist der Titel dieses bezaubernden kleinen
Musicals, denn wenn ein nostalgischer Dachboden Kindheitsträume
weckt, ist es nur noch ein kleiner Schritt ins Zauberreich der
Phantasie. Und zum Schluss beweist das Ensemble wieder mit viel
musikalischem Charme, dass Illusion und Wirklichkeit oft gar nicht
so weit auseinander liegen.
Das Akkordeon Ensemble Schwabach
bietet Akkordeon pur
Zu einem
musikalischen Ausflug in die Welt des Akkordeons lädt das
Akkordeonensemble Schwabach unter der Leitung von Martin Dechet in
die Kulturscheune ein.
Für das Publikum hat das Ensemble ein breit gefächertes Programm
zusammengestellt, welches von klassischen Werken über schwungvolle
Arrangements bis hin zu bekannten Klängen und rhythmischen
Originalkompositionen reicht.
Lassen Sie sich entführen in die bunte Welt des Akkordeons, welches
Sie an diesem Abend von einer ganz anderen Seite kennenlernen
werden.
Das Leben Robert
Schumanns in Wort und Musik mit Sven Kaschte (Schauspieler) und
Kilian Sprau (Pianist)
„Schmerzen im Leben sind wie Dissonanzen in der Musik; sie haben
großen Reiz; aber man verlangt doch nach der Auflösung..“ (Robert
Schumann).
Am 04.März 1854 wird Robert Schumann in die Nervenanstalt Endenich
mit der Diagnose „Melancholie mit Wahn“ eingeliefert. Am 29.Juli
1856 stirbt er dort, 46 jährig, völlig geistig umnachtet und
körperlich geschwächt.
Ausgehend von den Krankenakten dieser Zeit zeichnen Sven Kaschte und
Kilian Sprau an Hand der Tagebücher Schumanns, dem Briefwechsel mit
Clara Schumann, aber vor allem mit seiner Musik das vielseitige,
tragische, aber doch immer wieder schwärmerisch optimistische Leben
Robert Schumanns nach.
In Rückblicken wird von den besseren Zeiten in Schumanns Leben
erzählt, aber auch von Schicksalsschlägen. Zu den glücklichsten
Momenten zählt sicher, dass er 1840 nach langem Kampf endlich Clara
Wieck heiraten kann. Gesundheitliche Beschwerden führen aber 1844 zu
einem totalen körperlichen Zusammenbruch.
Seine Biographie zieht sich wie ein roter Faden auch durch seine
Musik. Immer wieder folgen auf euphorische Triumphe herbe
Niederlagen. Dabei verraten die Kompositionen den jeweiligen
seelischen Zustand.